Schlaganfälle sind die Folge einer plötzlichen Minderdurchblutung im Gehirn. Warnsymptome können in Form von vorübergehenden Lähmungen, Gefühls-, Seh- und Sprachstörungen sowie Kopfschmerzen auftreten. Eine mögliche Ursache kann eine verengte Halsschlagader sein. Oft werden Verengungen als Zufallsbefunde sonografisch erkannt. Daher sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll, um auch bei beschwerdefreien Patienten mögliche Engstellen rechtzeitig zu entdecken und mit einer passenden Therapie zu beginnen.

Bei Patienten mit Beschwerden sollte zeitnah eine Operation oder Stent-Implantation erfolgen. Die Entscheidung über das genaue Vorgehen wird im Gefäßzentrum gemeinsam mit unseren Neurologen besprochen. Die Operation der Halsschlagader (Carotis-TEA) erfolgt über einen kleinen Hautschnitt seitlich am Hals, den wir entweder in Vollnarkose oder unter regionaler Betäubung durchführen. Der Eingriff ist schonend und die Patienten können nach wenigen Tagen bereits die Klinik verlassen. Eine Stent-Implantation erfolgt in der modernen Angio-Suite (Link) mit Hilfe der neuesten Kathetertechnik (Radiologie) (Link).

Dr. Christiane Jochum
Leitende Ärztin Gefäßzentrum

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