Mit Hilfe einer Darmspieglung (Link) lässt sich Darmkrebs feststellen. Die Computertomografie hilft uns, die Ausdehnung des Tumors und mögliche Metastasen festzustellen. Ist eine umfassende, große Operation notwendig, entfernen wir den entsprechenden Darmabschnitt zusammen mit dem abhängigen Lymphabflussgebiet und stellen die Darmkontinuität operativ wieder her. In unserer fachübergreifenden Tumorkonferenz (Link) (nach den Leitlinien der Darmkrebszentren) besprechen wir die Befunde mit Onkologen und Pathologen.

Je nach Tumorstadium, insbesondere bei Lymphknotenbefall, empfehlen wir eine zusätzliche Chemotherapie. Finden sich gleichzeitig Lebermetastasen, können wir diese oftmals in der gleichen Operation mit entfernen. Bei nicht operablen Lebermetastasen greifen wir gerne auf die Methode der lokalen Hitzeablation (Link) zurück.
Bei Krebserkrankungen des Mastdarms ist das Hauptanliegen das Erhalten des normalen Darmausganges (After). Damit wir das erreichen, stellen wir vor der Operation mittels geeigneter Untersuchungsmethoden (Kernspintomografie des Beckens, endoskopischer Ultraschall) das Stadium der Erkrankung fest. Das erfolgt nach den Leitlinien der zertifizierten Darmkrebszentren. Falls erforderlich, behandeln wir den Tumor mit Hilfe der Strahlen- oder Chemotherapie (Link). Damit verbessern wir die Operabilität des Tumors, die Möglichkeit zum Erhalt des normalen Darmausganges und die langfristigen Heilungsraten. Das weitere Vorgehen, insbesondere Nachsorge und Nachbehandlung, legen wir in unserer fachübergreifenden Tumorkonferenz für jeden unserer Patienten individuell fest.

Unsere Ergebnisse in der Darmkrebsbehandlung wurden erstmalig 2007 mit der Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft als zertifiziertes Darmkrebszentrum belohnt. Damit sind wir heute das einzige von der Deutschen Krebsgesellschaft im Saarland empfohlene Zentrum (Link) zur Darmkrebstherapie. Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft stellt somit die Behandlung onkologischer Patienten auf einem hohen Qualitätsniveau sicher. Alle Zentren müssen jährlich nachweisen, dass sie quantitativ und qualitativ die hohen Anforderungen erfüllen.

Worauf Sie sich bei einem zertifizierten Darmzentrum verlassen können:

  • Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren (Link)
  • Deutsche Krebsgesellschaft (Link)
  • Deutsche Krebshilfe (Link)

Prof. Dr. Thomas Reck
Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Klinik Püttlingen


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