<i>Stent-Prothese der Beckenarterie</i>

Bauchaortenaneurysmen werden meist zufällig bei Ultraschall-Untersuchungen entdeckt. Kleinere Aneurysmen werden in halb- bzw. jährlichen Abständen kontrolliert. Größere Aneurysmen ab einem Durchmesser von 5 cm (bei Männern) bzw. 4,5 cm (bei Frauen) sollten wegen der drohenden Rupturgefahr (Aneurysmaruptur) (Link) therapiert werden.

Wir bieten zur Behandlung des Aneurysmas 2 Standardverfahren an:

  • offene, konventionelle Operation
  • endovaskuläres Verfahren mit Prothese (Link)

Bei der offenen Operation öffnen wir den Bauchraum und die erweiterte Schlagader wird durch eine Rohr- oder Y-Prothese ersetzt. Die endovaskuläre Operation hat den Vorteil, dass sie für Patienten deutlich schonender ist. Über einen kleinen Hautschnitt in der Leiste bringen wir eine Stent-Prothese unter Röntgenkontrolle in die erweiterte Bauchschlagader ein.

Die nötigen Kontrolluntersuchungen führen wir nach Stent-Anlage mit einem Ultraschall, nierenschonendem Kontrastmittel-Ultraschall oder CT durch. Welche Maßnahme wir anwenden, hängt von Form, Ausdehnung und Größe des Aneurysmas ab. Auch die persönlichen Risikofaktoren des Patienten, wie Alter und Erkrankungen, spielen dabei eine Rolle.

Dr. Christiane Jochum
Leitende Ärztin Gefäßzentrum

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