Kommt es durch ein abgesenktes Fußquergewölbe zu einer Verbreiterung des Vorfußes, so kann das zu einem Hallux valgus (Abweichen der Großzehe nach außen), Hammerzehen und einer Fehlstellung der kleinen Zehe nach innen führen. Zunächst erfolgt eine konservative Therapie mit langsohligen Schuheinlagen mit retrocapitaler Pelotte (Unterstützung der Mittelfußköpfchen) um die Druckstellen zu entlasten. Zur konservativen Therapie gehört auch eine Fußgymnastik, die den kleinen Fußmuskeln zur Aufrichtung des eingesunkenen Quergewölbes festigt.
Versagt die konservative Therapie, setzen wir verschiedene Operationen ein. Ziel der Großzehen-Grundgelenk-erhaltenden Eingriffe ist eine Verschmälerung des Vorfußes und Korrektur der Großzehenfehlstellung. Damit wir dieses Ziel erreichen, fixieren wir den Mittelfußknochen in der richtigen Position. Entsprechend der Art der Fehlstellung und der Ausprägung wählen wir individuell die jeweils passende Operationsmethode aus.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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