<i>Kapillarmikroskopie</i>

<i>Kapillaren</i>

Gefäßwände können sich entzünden, was oftmals Durchblutungsstörungen zur Folge hat. Sie treten als eigenständige Krankheiten oder als Symptom einer rheumatischen Erkrankung (Rheumatologie) (Link) auf. Häufig ist die Temperatur-Regulation gestört, sodass bei Temperaturwechsel eine Farbänderung eintritt (weiß-blau-rot) und Schmerzen auftreten. In diesem Fall sprechen wir von einem Raynaud-Syndrom. Um harmlose funktionelle Störungen von frühen Formen einer rheumatischen Erkrankung unterscheiden zu können, führen wir funktionelle Tests und die Kapillarmikroskopie durch, bei der kleinste Blutgefäße sichtbar werden. Der rechtzeitige Therapie-Beginn bei einer Rheuma-Erkrankung ist wichtig, um spätere Gelenkschäden zu vermeiden. Die medikamentöse Therapie erfolgt mit blutverdünnenden Substanzen, Cortison, immunsupprimierenden Mittel oder durchblutungsfördernden Infusionen. Im Einzelfall entscheiden wir über Gefäßintervention und Gefäßoperation (Link).

Dr. Christiane Jochum
Leitende Ärztin Gefäßzentrum

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