Achsfehlstellungen durch angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Hüfte (z.B. zu steile Hüftpfanne, zu steiler oder zu flacher Schenkelhalswinkel) können bei jungen Patienten zum Auftreten eines vorzeitigen Verschleißes und damit zur Prothesenimplantation (Titanhüftprothese) (Link) im jungen Alter führen. Durch gelenkerhaltende Eingriffe (Achskorrektur), mit der die Gelenkanatomie verbessert wird, können wir das verhindern und das Gelenk erhalten.

Dazu gehören:

  • Korrektur der Schenkelhalsstellung (intertrochantäre Umstellungsosteotomie)
  • Schwenkung der Hüftpfanne zur Verbesserung der Überdachung des Hüftkopfes (Beckenosteotomie)
    Nach der Operation läuft der Patient an Unterarmgehstützen für 8-10 Wochen. Diese Operation vermindert die Schmerzen in der Hüfte. Je nach bestehendem Knorpelschaden kann die Hüfte 10 Jahre oder länger ohne eine Gelenkprothese auskommen. Abhängig von der bestehenden Vorschädigung ist allerdings die Prothesenimplantation (Titanhüftprothese) (Link) nur aufgeschoben und nicht verhindert.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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