<i>Beweglichkeitsprüfung</i>

Die häufigste Erkrankung der Hüfte ist der Verschleiß (Arthrose). Unter einer Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) sind alle degenerativen Erkrankungen des Hüftgelenkes zu verstehen, die zu einer zunehmenden Zerstörung des Gelenkknorpels unter Mitbeteiligung der Gelenkstrukturen, der Knochen, der Gelenkkapsel sowie der gelenknahen Muskulatur führen. Die altersbedingte Arthrose kann im Anfangsstadium durch konservative Therapien, wie Krankengymnastik, Bewegungstherapie (Physiotherapie) (Link), Schmerzmedikation und Spritzen in das Gelenk behandelt werden.

Bei fortgeschrittener Arthrose hilft häufig nur der künstliche Gelenkersatz (Flyer: PDF).
Der konservativen Behandlung der Coxarthrose sind Grenzen gesetzt, da es kein Medikament gibt, das eine Erneuerung des verloren gegangenen Knorpels bewirkt und die durch Abnutzung bereits eingetretenen
Veränderungen am Gelenk beseitigt. Die konservative Therapie kann das Fortschreiten der Arthrose verzögern, aber nicht verhindern. So ist es eine Frage der Zeit, bis sich der Patient von sich aus für eine operative Behandlung entscheidet, die bei einer weitgehenden Zerstörung des Gelenkes in einer gelenkersetzenden Operation, also der Implantation einer Hüftendoprothese (Link) besteht. Ziel der Therapie ist es, Schmerzen zu lindern sowie die Lebensqualität, Beweglichkeit, Gehleistung zu verbessern und das Fortschreiten der Coxarthrose zu verlangsamen.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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