Die Erkrankung tritt zwischen dem 3. und 12. Lebensjahr auf, wobei Jungen etwa 4-mal häufiger betroffen sind als Mädchen. Infolge einer lokalen Durchblutungsstörung des kindlichen Hüftkopfes kommt es zu einem knöchernen Hüftkopfumbau. Dies führt im weiteren Verlauf, anders als bei der Hüftkopfnekrose des Erwachsenen, zu einem Wiederaufbau des untergegangenen Hüftkopfareals. Die betroffenen Kinder leiden in der Regel an belastungsabhängigen Hüft- und / oder Knieschmerzen, schmerzbedingtem Hinken und einer schnellen Ermüdung. Im weiteren Verlauf der Krankheit stellt sich häufig eine zunehmend eingeschränkte Hüftgelenkbeweglichkeit ein.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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