Das Schwitzen ist eine ganz natürliche Körperfunktion und ist für die Kühlung der Körpertemperatur notwendig. Die Schweißabgabe wird durch einen Teil des vegetativen Nervensystems, das sympathische Nervensystem geregelt. Bei ca. 1 % der Bevölkerung arbeitet dieses sympathische Nervensystem auf einem zu hohen Level, höher als nötig, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Diese „Laune der Natur“ führt zu dem Krankheitsbild der Hyperhidrose.

Betroffene neigen dazu, dass sich das Schwitzen ausbruchartig verstärkt. Auslöser sind neben einer erhöhten Umgebungstemperatur Nervosität, Stress und geringfügige körperliche Anstrengung.

Grundsätzlich kann jeder Bereich des Körpers betroffen sein. Am häufigsten und für den Patienten am gravierendsten betroffen sind Hand (Hyperhidrosis manum) und Achselhöhle (Hyperhidrosis axillaris), außerdem Kopf und Hals (Hyperhidrosis facialis) oder auch Rumpf und Füße (Hyperhidrosis peduum).

Prof. Dr. Thomas Reck
Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Klinik Püttlingen


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