Konservative Therapie:

  • Antitranspiranzien
  • Iontophorese
  • Neurotoxin: Injektion unter die Haut, z. B. der Achsel, soll die Nervenleitung blockieren

 

Chirurgische Therapie:

  • Lokale Schweißdrüsenexcision in der Achsel (über ein oder mehrere Zugänge werden die Schweißdrüsen herausgeschnitten).
  • Subcutane Schweißdrüsenkürettage in der Achsel:
    Ähnlich wie bei der Fettabsaugung werden über kleine Zugänge in der Achselhöhle Unterhautfettgewebe abgesaugt und hierbei die zu den Schweißdrüsen ziehenden Nerven durchtrennt.
  • Minimal-invasive Sympatektomie in sogenannter „Schlüssellochtechnik“ (ETS):
    Mit Hilfe eines Endoskops wird der entscheidende vegetative Nervenstrang in der Brusthöhle (Thoraskopie) aufgesucht und gezielt durchtrennt. Dieser Eingriff wird auch als endoskopische transthorakale Sympatektomie (ETS) oder Sympaticusblockade bezeichnet. Prof. Reck hat dieses Verfahren bereits mehrere hundert Male erfolgreich durchgeführt, die Komplikationsgefahr ist gering. Nach einem ca. zwei- bis dreitägigem Aufenthalt können die Patienten die Klinik wieder verlassen. Nach dem Eingriff wird die übermäßige Schweißproduktion schlagartig aufgehoben. Bereits beim Aufwachen aus der Vollnarkose merken die Patienten die spürbar trockenen Hände. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Diese Art der Operation eignet sich insbesondere für die obere Extremität. Für andere Lokalisationen wie die Achselhöhlen kommen alternativ die Neurotoxin-Injektionen bzw. die Schweißdrüsenabsaugung in Lokalanästhesie in Betracht.

Prof. Dr. Thomas Reck
Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Klinik Püttlingen


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Andrea Peter
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