• Primäre Hyperhidrose:
    Die Entstehung dieser Form ist weitestgehend unbekannt. Nachdem andere Auslöser eines vermehrten Schwitzens (siehe unten) ausgeschlossen sind, handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose bei gesunden Patienten. Das Schwitzen tritt bei den Betroffenen plötzlich auf, wobei geringe Auslöser wie Nervosität und Stress zu anfallsartigem Schwitzen führen.
  • Sekundäre Hyperhidrose:
    Hierbei ist die vermehrte Schweißproduktion Folge einer anderen Erkrankung.
  • Endokrine Hyperhidrose bei Schilddrüsenüberfunktion, Phäochromozytom oder anderen seltenen Hormonstörungen
  • Neurologische Hyperhidrose bei Schädigung des sympatischen Grenzstranges oder bei Rückenmarkserkrankungen
  • Psychisch bedingte Hyperhidrose
  • Medikamentös bedingte Hyperhidrose bei Medikamentennebenwirkungen (Hormonmedikation, Cortikoide, Salicylsäure)

 

Bei einer sekundären Hyperhidrose erfolgt die Behandlung der Grundkrankheit, z. B. die Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion. Bei der primären Hyperhidrose werden konservative und chirurgisch operative Verfahren unterschieden (Link).

Prof. Dr. Thomas Reck
Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Klinik Püttlingen


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