<i>Hitzeverödung von Tumoren</i>

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Ein häufiges Krankheitsbild der Leber ist die Besiedelung durch Krebs. Teilentfernungen der Leber sind heute technisch gut möglich und kommen überwiegend bei bösartigen Tumoren der Leber, bzw. bei metastatischen Absiedlungen in der Leber zum Einsatz. Der Vorteil ist, dass wir große Anteile des Lebergewebes entfernen können und der Rest der Leber deren Funktion übernimmt. Das genaue Ausmaß der notwendigen Resektion (Entfernung) legen wir mit dem intra-operativen Ultraschall fest. Moderne Operationstechniken und Methoden der Blutstillung gestalten Operationen an der Leber risikoarm. Die Durchtrennung des Lebergewebes erfolgt aufgrund der Blutung nicht mit Skalpell oder Schere, sondern mit einer Ultraschalldissektionsmethode: sie ermöglicht eine blutungsarme Operation. Die verbleibende Resektionsfläche (Abtrennungsfläche) wird mit Collagenvlies versiegelt. Die Operateure haben eine langjährige Erfahrung in der Leberchirurgie einschließlich der Lebertransplantation.

Als alternative Behandlungen und bei Inoperabilität bieten wir gemeinsam mit unserer Radiologie die Thermo-Hitzeablation (Link) oder Chemoembolisation (Link) von Tumoren an.

Prof. Dr. Thomas Reck
Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Klinik Püttlingen


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