<i>Krankengymnastik</i>

Das Engpass-Syndrom oder Impingement-Syndrom der Schulter bildet sich zwischen Schulterdach und Oberarmkopf aus. An dieser Stelle wird eine Sehne (M. Supraspinatussehne) eingeklemmt und zunehmend gereizt. Bei längerem Bestehen kann es zu Abrieb und Rissen der Sehne kommen. Es bestehen Schmerzen beim Abspreizen des Armes und beim Schürzengriff (greifen nach hinten zum Schürzenbinden).
Zunächst versuchen wir mit Medikamenten und Krankengymnastik die gestörte Funktion wiederherzustellen.

 

 

Wenn diese Maßnahmen nicht erfolgreich sind, empfehlen wir eine Gelenkspiegelung. Im Rahmen der Spiegelung können wir mit einer Fräse den knöchernen Raum erweitern, so dass die Sehne wieder freier gleiten kann. Im Bereich der Schulter können wir Muskeln mit Hilfe von Rotatorenmanschettennähten wieder anbringen und bewegungshemmende Knochenzacken im Bereich des Schultergelenks entfernen (arthroskopisch subacromiale Dekompressionen). Kalkdepotentfernungen im Schultergelenk gehören zur unserer alltäglichen Routine.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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