<i>Patienten-Visite</i>

Künstliche Gelenke empfehlen wir bei Patienten, die einen deutlichen Verlust an Lebensqualität durch Schmerzen haben und in deren Röntgenbild eine Zerstörung des Gelenkes bereits zu erkennen ist.
Die Schmerzfreiheit bei künstlichen Gelenken wird dadurch erreicht, dass der Gelenkkontakt nach dem Verlust des Gelenkknorpels durch eine künstliche Gelenkfläche ersetzt wird. Fortschritte in der Entwicklung der Prothetik haben deutliche Verbesserungen erbracht. Die heute verfügbare Generation von Schulterprothesen bietet einen sicheren Anbau mit guten postoperativen (nach der OP) Ergebnissen.

Ein künstliches Gelenk erfordert eine sorgfältige Rekonstruktion der Weichteile (Muskel, Sehnen und Bänder). Eine häufig angewandte Prothese ist die sogenannte “Neer 2 Prothese“. Sie besteht aus einer Edelstahllegierung. Wichtig beim Einbau ist der Erhalt von Muskeln, Sehnen und Kapselansatzpunkten mit der Rekonstruktion der Sehnen-Muskelmanschette (Rotatorenmanschette).
Prothesentypen: Wir unterscheiden zwischen einer kompletten Schulterprothese, sogenannte TEP (Oberarmkopf- und Pfannenersatz) und einer sogenannten Hemiprothese (Oberarmkopfprothese). Weiterhin differenzieren wir zwischen einer zementierten und einer zementfreien Schulterprothese. Die Implantation einer Totalendoprothese (TEP) setzen wir bei chronischem Gelenkverschleiß mit Beteiligung der Pfanne und bei Gelenkverschleiß mit Abflachung der Pfanne ein.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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