In einem ersten Schritt lokalisieren wir den Ausgangsort der Schmerzen um danach an gleicher Stelle die eigentliche therapeutische Behandlung durchzuführen. Da jedes lokal gegebene Medikament (örtliches Betäubungsmittel, Kortison) oftmals nur eine kurzfristige Wirkung besitzt, wurde bereits vor über 30 Jahren das Verfahren der Radiofrequenztherapie entwickelt. Dabei wird eine sehr dünne Radiofrequenz-Kanüle am Nervenast platziert. Über die Nadelspitze wird dieser Nerv einem elektrischen Feld ausgesetzt und damit die

Schmerzübertragung langfristig unterbrochen. Geeignet ist dieses Verfahren bei chronischen, von den kleinen Wirbelgelenken, den Bandscheiben oder durch Nervenreizungen hervorgerufene Schmerzen, Gesichtsschmerzen (z. B. Trigeminusneuralgie) und der Herpes-Zoster-Neuralgie.

Dr. Gerhard Deynet
Chefarzt Schmerztherapie und Palliativmedizin
Klinik Püttlingen


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