Bei der Rückenmarkstimulation platzieren wir in einem ambulanten, operativen Eingriff mit örtlicher Betäubung, einen dünnen Kunststoffschlauch (der am Ende vier Metallelektroden enthält), vor die Haut, die das Rückenmark umgibt. Die Elektroden werden an ein kleines, am Gürtel zu tragendes Gerät angeschlossen. Durch Anschalten des Gerätes empfindet der Patient in dem befallenen Nervenareal dann wie zu erwarten keinerlei Schmerzen mehr, sondern ein angenehmes Kribbelgefühl. Nachdem für unsere Patienten eindeutig nachvollziehbar ist, dass sich die Beschwerden über das Einschalten des Gerätes quasi abschalten lassen, implantieren wir in einem zweiten operativen Eingriff (mit örtlicher Betäubung) einen kleinen Stimulator (ähnlich eines Herzschrittmachers) unter die Bauchhaut. Unsere Patienten können diesen Stimulator über eine Fernsteuerung selbst bedient, also jederzeit an- und abschalten. Damit ist es unseren Patienten möglich, ihr Leben annähernd schmerzfrei weiter zu führen.

Dr. Gerhard Deynet
Chefarzt Schmerztherapie und Palliativmedizin
Klinik Püttlingen


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