<i>Joggen</i>

Bei Drehstürzen oder Sportunfällen (Fußball, Skilaufen etc.) kann es neben den bekannten Verletzungen (Meniskusriss, Innenbandverletzung, Kapselriss etc.) zum Riss des vorderen Kreuzbandes (Ligamentum cruciatum anterius) kommen. Die Patienten verspüren oft ein Knacken im Knie. Zu 80% entsteht dabei ein Bluterguss im Gelenk, das anschwillt. Kreuzbandrisse führen zu einer Instabilität im Kniegelenk und als Folge zu einem verstärkten Gelenkverschleiß (Arthrose). Um den Verschleiß des Gelenkes zu vermindern, führen wir in der Regel eine Kreuzbandplastik durch. 

Dabei wird eine Sehne (Semitendinosus) minimal-invasiv entnommen und durch einen arthroskopisch angelegten Bohrkanal durch den Unterschenkelkopf und den Oberschenkelknochen gezogen und fixiert. Eine Ausnahme ist der knöcherne Ausriss des Kreuzbandes. Dabei wird lediglich das knöcherne Fragment mit dem dort ansetzenden Kreuzband mit einer Schraube refixiert.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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