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Das Sprunggelenk wird aus Schienbein, Wadenbein, und Sprungbein gebildet. Das Gelenk ist von einer Kapsel umschlossen und durch Bänder verstärkt. Am Außenknöchel liegen drei Bänder, die beim Umknicken des Fußes oft reißen. Innen liegt das sogenannte Deltaband.

Gelenkverschleiß (Arthrose)
Unter einer Sprunggelenksarthrose (Gelenkverschleiß) sind alle degenerativen Erkrankungen des Sprunggelenks zu verstehen, die zu einer zunehmenden Zerstörung des Gelenkknorpels unter Mitbeteiligung der Gelenkstrukturen, der Knochen, Gelenkkapsel sowie der gelenknahen Muskulatur führen. Die altersbedingte Arthrose behandeln wir im Anfangsstadium mit konservativen Therapiemethoden, wie Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Schmerzmedikation und Spritzen in das Gelenk. Bei fortgeschrittener Arthrose hilft häufig nur eine Operation.

 

 

Die konservative Therapie kann das Fortschreiten der Arthrose verzögern, aber nicht verhindern.

So ist es eine Frage der Zeit bis sich der Patient von sich aus für eine operative Behandlung entscheidet, die bei einer weitgehenden Zerstörung des Gelenkes in einer Versteifung oder einer gelenkersetzenden Operation besteht. Ziel der Therapie ist es, Schmerzen zu lindern und Lebensqualität, Beweglichkeit, Gehleistung zu erhöhen. Ebenso soll ein weiteres Fortschreiten der Sprunggelenksarthrose erreicht werden.

Knorpelschäden
Folgende Veränderungen können wir durch eine Gelenkspiegelung des Sprunggelenks feststellen und behandeln (arthroskopische Operation):

  • Knorpelschäden
  • Entfernung von störenden Schleimhautwucherungen und Vernarbungen
  • Entfernung freier Gelenkkörper

 

Freie Gelenkkörper
Auch „freie Gelenkkörper“ können durch eine Gelenkspiegelung des Sprunggelenks festgestellt und entfernt werden (arthroskopische Operation).

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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