Wenn im Rahmen eines Sturzes (Trauma) oder infolge von Durchblutungsstörungen (Osteochondrosis dissecans) ein umschriebener Knorpelschaden entsteht, können wir durch eine Knochenknorpeltransplantation eine Gelenkzerstörung aufhalten. Zur Behandlung begrenzter Knorpelschäden setzen wir 2 Verfahren ein: Bei der Knorpelknochentransplantation wird aus nicht belasteten Gelenkbereichen (z.B. Gleitlager Kniescheibe) eine Knorpelknochenstanze entnommen und in das geschädigte Gebiet versetzt (Mosaikplastik). Eine zweite Möglichkeit ist die Entnahme von Knorpel und dessen Neuzüchtung im Labor. Der gezüchtete Knorpel wird dann in einer zweiten Operation im Defektbereich eingepflanzt.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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