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Durch die mechanische Belastung kommt es in zunehmendem Alter zu zunehmenden Bandscheibenschädigungen, die zunächst mit Veränderungen des Wassergehaltes beginnen. Diese Veränderungen kann man in Schichtaufnahmen (Magnetresonanztomografien) (Link) nachweisen. Der Wasserverlust der Knorpelgrundsubstanz führt zu einer verminderten Stabilität in dem betroffenen Bewegungssegment.
Wir sind heute in der Lage, Bandscheibenvorfälle in örtlicher Betäubung durch eine kleine Hauteröffnung unter Sicht mit Hilfe von Laserstrahlen abzutragen. Größere Bandscheibenvorfälle sowohl an der Halswirbel- als auch an der Lendenwirbelsäule werden konventionell mikrochirurgisch entfernt. Bei ausgeprägten verschleißbedingten Veränderungen, Fraktur- oder Tumorschäden führen wir auch große Versteifungsoperationen an der Wirbelsäule mit Spezialinstrumenten durch.
Die autologe Knorpeltransplantation (ohne Zusatz von Fremdkörpergewebe), erfolgt minimal-invasiv, d. h. arthroskopisch oder mit Hilfe einer Mini-Arthrotomie. Dazu zählen ventrale Halswirbelsäulenfusionen, bei denen die Halswirbelsäule über einen Eingriff im vorderen Halsbereich operiert wird.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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