<i>Krankengymnastik im Bewegungsbad</i>

Eine Instabilität (Wirbelgleiten) führt zu zunehmenden Beschwerden, die zunächst durch intensive Krankengymnastik (Physiotherapie) (Link) behandelt werden sollten.
Bei einem Fortschreiten der Instabilität und zunehmendem Verschleiß reagieren auch die Wirbel mit zunehmenden Knochenverdichtungen (Osteochondrose). Diese Veränderungen kann man neben der Instabilität auf dem Röntgenbild erkennen. Wenn eine größere Operation (Versteifung oder Bandscheibenprothese) vermieden werden soll, führen wir beispielsweise eine Hitzebehandlung an der Bandscheibe durch.

Voraussetzung für diese Behandlung ist, dass ein Betäubungsmittel in die Bandscheibe gespritzt und ein typischer Bandscheibenschmerz ausgelöst wird. So kann die Ursache der Schmerzen im Bandscheibenbereich identifiziert werden. Mit Hilfe einer Nadel führen wir eine Sonde ein, die die Schmerznerven der Bandscheibe abtötet. Durch die Hitze kommt es gleichzeitig zu einer Verdichtung der Knorpelfasern der Bandscheibe, wodurch die Stabilität der Bandscheibe erhöht wird. Falls diese Behandlung langfristig nicht zum gewünschten Erfolg führt, kann ein flexibler Fixateur oder eine Versteifungsoperation in diesem Bewegungssegment durchgeführt werden. Wenn durch die verschlechterte Funktion der Bandscheibe auch die kleinen Wirbelgelenke in Mitleidenschaft gezogen sind, ist auch dort eine Hitzebehandlung der Nerven der kleinen Wirbelgelenke sinnvoll.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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