Bei dem Verdacht eines Tumors ist es wichtig festzustellen, um welche Art von knöchernen Veränderungen der Wirbelsäule es sich handelt. Neben den konventionellen Röntgenaufnahmen sind deswegen meistens Schichtaufnahmen erforderlich (Computertomografie oder Magnetresonanztomografie) (Link). Erst danach können wir eine passende Therapie festlegen. Weiterhin messen wir die Knochenaktivität (Szintigrafie) (Link), um die Art des Tumors festzustellen. Es sind die gutartigen Tumore von bösartigen zu unterschieden. Die weitaus meisten Tumore an der Wirbelsäule sind Tochtergeschwulste von Tumoren, z. B. der Lunge und Brust, Nieren oder Prostata. Eine weitere wichtige Frage, die zu klären ist, ob die Knochenstruktur durch den Tumor so stark geschwächt ist, dass eine Bruchgefahr (Frakturgefahr) besteht oder der Knochen vielleicht schon gebrochen ist.
Die Kyphoplastie ist eine besonders schonende Behandlung von Wirbelbrüchen, die durch Tumore verursacht werden.
Im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule können die Wirbelkörper durch Metallimplantate verstärkt (dorsoventrale Spondylodesen) oder bei Wirbelkörperbrüchen mittels Knochenzement über einen 0,5 Zentimeter langen Hautschnitt stabilisiert werden (Kyphoplastie).
Bei ausgeprägten Veränderungen, Fraktur- oder Tumorschäden führen wir auch große Versteifungsoperationen an der Wirbelsäule durch.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Klinik Püttlingen


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